Worte und Musik: Aryana
Ich bin frei wie der Wind, bald hier und bald dort,
laß′ mich nicht binden, mein Weg treibt mich fort.
Ich liebe das Leben, den Tanz und das Spiel,
zieh′ meine Straße, der Weg ist das Ziel.
Liebe, sie war mir kaum mehr als ein Spiel,
lud in meine Schlafstatt, wer mir grad′ gefiel.
Verliebte mich oft, doch nur für eine Nacht,
Spaß hat es oft, doch nie Schmerz mir gebracht.
Nun bin ich allein, weiß nicht, was geschah,
vor meinen Augen Gesichter so nah.
Ich kann nicht vergessen, so sehr ich auch will,
ein neues, noch niemals gekanntes Gefühl.
Mein Leben, mein Licht und mein Schatten der Nacht,
warum habt ihr über mich so endlose Macht?
Liebe, das scheint doch wohl mehr als ein Spiel,
ein neues, so fremdes, seltsames Gefühl.
Mein Leben - ich sehe im Spiegel mein Bild,
du bist wie ich, ungezügelt und wild.
Auch dich lockt ein Tanz und ein Kampf und ein Spiel,
auch du ziehst die Straße, der Weg ist das Ziel.
Mein Licht - ich sehe dich heut′ noch vor mir,
allein standst du frierend vor meiner Tür.
Priester des Mondes, wie fremd ist dein Weg,
doch ist dein Bild eines, das stets mit mir geht.
Mein Schatten - so finster wie mondlose Nacht,
Diener des Todes und finsterster Macht,
mich rief die Gefahr, die Versuchung in dir,
ein Feuer die Nacht, die ich teilte mit dir.
Die Liebe der Elben, so sagte man mir,
öffnet nur einmal im Leben die Tür.
Doch ich folge dem, was mein Weg mir gebracht:
Dem Leben, dem Licht und dem Schatten der Nacht.
Die Diebin Crys macht sich Gedanken über ihre drei so unterschiedlichen Liebhaber. Gewidmet meiner Freundin Iris, deren Gedanken Crys entsprang.
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